DAS JAHR 2016
2011
2012 2013 2014 2015 2017


Eine friedvolle Weihnachtszeit und einen guten Rutsch wünscht allen Mitgliedern, Angehörigen und Freunden der Stolpener Geschichtsverein e.V.



Bild:
Salvador Dali »Zerrinnende Zeit«



  Eine Fahrt ins Land weihnachtlicher Träume




Als Einstimmung in die Weihnachtszeit und zum Erleben der Adventsstimmung des Erzgebirges fuhren wir am 17. Dezember nach Annaberg-Buchholz.

Dort erlebten wir in der Manufaktur der Träume prächtige erzgebirgische Pyramiden, Leuchter, Weihnachtsberge und Lichterfiguren. In der inzwischen sechs Jahre alten Ausstellung kann man fantasievolle Arbeiten aus Holz und großartige erzgebirgische Volkskunst bestaunen und sich auf außergewöhnliche Weise in eine traumhafte Weihnachtswelt entführen lassen.

Nach einem Mittagessen mit“ Neinerlaa“ bummelten wir gemütlich über den Annaberger Weihnachtsmarkt oder besichtigten die berühmte Annenkirche.

Wir danken Puttrich Reisen und der Heidi für diese wunderschöne Reise.



   

27. Romantischer Weihnachtsmarkt



   

Heimatgeschichtsabend im Burghotel

»Kurfürst August,
die Reformation und Stolpen«




Kurfürst August von Sachsen (1526-1586) sorgte zusammen mit seiner Gemahlin Anna von Dänemark für einen bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung im Sachsen des 16. Jahrhunderts. In Bezug auf Augusts landesväterliche Stellung wurden sie im Volksmund „Vater August und Mutter Anna“ genannt.

Im Jahr 1559 brachte August unsere bisher bischöfliche Burg Stolpen im Tausch gegen das Amt Mühlberg in seinen Besitz und ließ sie im Stil der Renaissance umbauen. August war von 1553 bis zu seinem Tod Kurfürst von Sachsen.

Zu unserem Heimatgeschichtsabend am 20. Oktober sprach der bekannte Historiker Christian Kunath über die Ereignisse dieser Zeit.

Abbildungen: Gemälde von Lucas Cranach d.J., Quelle: Wikipedia



 

Radtour des Stolpener Geschichtsvereins
zur Hofewiese in der Dresdner Heide

am Samstag, 24. September 2016


Die 1547 erstmals urkundlich erwähnte Langebrücker Hofewiese liegt zwischen der Heidemühle und Langebrück, vollständig von der Dresdner Heide umschlossen. Der sächsische Kabinettsminister Graf Camillo Marcolini ließ hier 1804 ein Gebäude errichten und die komplette Wiese mit 56 weitgehend noch heute erhaltenen Sandsteinsäulen einfassen, die mit der Jahreszahl 1804, seinen Initialen und den Kurschwertern geziert sind. Seit 1828 im Besitz König Antons, wurde die Hofewiese zur Pferdezucht genutzt und durch einen Wiesenvogt verwaltet. Ab 1877 wurde die Hofewiese mit dem Schankrecht ausgestattet.

Auf unserer Herbsttour fuhren wir von Stolpen durch den Karswald und den Bischofsweg in die Dresdner Heide. An der Hofewiese empfing uns ein fröhliches Treiben mit Blasmusik, Bierfassanstich, leckerem Essen und Trinken. Man feierte dort das "Hofewiesnfest". Nach einer guten Rast ging es gestärkt und zufrieden weiter nach Radeberg, durch das schöne Hüttertal, vorbei an der Talsperre Wallroda zurück nach Stolpen. Es waren 60 km bei bestem Spätsommerwetter durch unsere wunderschöne Heimat.







Wo die Stolpner früher badeten


An einem Samstag im August wollten wir ein bisschen in der Vergangenheit stöbern und zu den alten Badestellen wandern. Leider zeigte sich das Wetter wenig badefreudig und die Teilnehmer sehr überschaubar, aber diese ließen sich auch vom Regen nicht abhalten. Aus alten Schriften war uns bekannt, dass man früher in der Wesenitz und Teichen badete und dass Stolpen beinahe ein berühmtes Kurbad geworden wäre.

Die üppige Vegetation hat manche Stelle der Geschichte überwuchert, für uns gab es trotzdem viel Interessantes zu entdecken. Es wurde ein wunderschöner gemeinsamer sommerlichen Vormittag und wir danken Klaus für die Fotos.


 


 





Stolpener Kinosommer, 22. bis 24. Juli 2016




Der große Singstar-Abend

am 6. Juli im Innenhof des Stadtmuseums

 

Wir hatten uns sehr gut vorbereitet, Technik bereitgestellt, Preise besorgt, Drinks und Snacks gekauft – und Eintritt frei!

Würden Gäste kommen? Und würden sie auch singen?

Und dann kamen sie! Kinder, Jugendliche und Erwachsene! Und alle sangen fröhlich mit. Es wurde ein Riesenspaß, ein fairer Wettkampf, ein wunderschöner Abend.

Am Ende konnte die Siegertorte vom heimischen Team verspeist werden, der Jugendclub erhielt als Zweitplatzierter Gutscheine zum Eisessen. Wir danken dem Jugendland für den super Abend und den Besuchern für ihre Teilnahme.






Impressionen von unserer Mitgliederversammlung Sommerfest
am 2. Juli 2016 in der Puppenstube Helmsdorf



Impressionen unserer Fahrt nach Prag vom 18. Juni 2016





 


 




  »Frühjahrsputz« im Stadthaus




Am 25. Mai 2016 trafen sich die Mitglieder des Stolpener Geschichtsvereins zum finalen »Großreinemachen« im Innenhof des Stadthauses. Nach der langen Zeit des Ausräumens und Umbauens kann man jetzt die Ergebnisse der großen Bauaktion sehen.

Mit Besen und Schaufeln, Eimern und Lappen rückten wir dem verbliebenen Dreck zu Leibe. Viele Hände – schnelles Ende. Wir sind stolz, dass der Museumshof wieder strahlt.

Ein großes Dankeschön an alle Teilnehnmer!

Unser Café wird zum Stadtfest wieder an beiden Tagen geöffnet sein, und wir freuen uns auf zahlreiche Besucher.



»Bei Pan Dietrich und der Bornematzen« – Radtour zu den »Sagen der Massenei«

Der Stolpener Geschichtsverein unternahm am 28. Mai 2016 eine Radtour zu den „Sagen der Massenei“. Wir trafen uns um 8.00 Uhr an der Bushaltestelle Schützenhaus in Stolpen. Über Rennersdorf, Schmiedefeld und Seeligstadt fuhren wir in die Massenei, einen Rest des großen Grenzwaldes zwischen der Mark Meißen und der Lausitz. Die Wege sind gut befestigt und Tafeln erklären die wichtigsten Personen der heimischen Sagenwelt. Da ist eine kleine Steinbrücke, hier stand früher ein Dorf, im nahen Steinteich lebten die Nixen, Pan Dietrich und die Bornematzen begleiteten uns. An der Wolfgang Marschner Bank erinnerten wir uns liebevoll an unser ehemaliges Mitglied, am Kleinen Stern nutzten wir den wunderschönen Picknickplatz.

Da das Wetter schön und unser Elan groß war, fuhren wir noch bis Rammenau und kamen über Großharthau entlang der Wesenitz wieder nach Stolpen zurück. Es war eine wunderschöne Tour und wir danken allen Mitradlern.

 



Unsere Kräuterwanderung »Für alles ist ein Kraut gewachsen...«



Wie auch in den den vergangenen zwei Jahren bekamen wir a, 16. April 2016 eine große Resonanz auf unsere Einladung, den Frühling auf Feld-, Wald- und Wiese zu begrüßen. Obwohl die Wetteraussichten eher kühl und feucht waren, hatten sich fast dreißig Besucher zu diesem samstäglichen Vergnügen eingefunden.
Mit Körbchen und Schere, Büchern und vielen persönlichen Tipps tauchten wir in die Welt der Kräuterkunde ein. Fachfrau Carmen Trojahn machte Geschmack mit einem leckeren Kräuteressig und wurde von Alt und Jung begeistert empfangen.

Für jeden gab es unterwegs viel zu entdecken, zu berichten, auszutauschen und zu kosten. Der Regen kam pünktlich erst am Ende unserer Veranstaltung. Wir danken Frau Trojahn für diesen interessanten Vormittag und allen Teilnehmern für ihr Kommen

 




Heimatgeschichtsabend des Stolpener Geschichtsvereins
»Sprache blättert Geschichte auf«

 

Am 17. März fand unser traditioneller Heimatgeschichtsabend im Burghotel Stolpen statt.


Als Gastredner hatten wir Herrn Dietrich Graf aus Rathewalde gewinnen können. Herr Graf arbeitete Jahrzehnte lang als Oberförster im Revier Hohnstein/Lohmen und wirkte als bekannter Naturschützer der Sächsischen Schweiz.

In seinem Vortrag erklärte er Zusammenhänge von regionalgeschichtlichen Ereignissen und Entwicklungen von Traditionen und Volkskunde. Mit der Deutung von Orts-, Flur- und Familiennamen sowie über die deutsch-slawischen Kulturbeziehungen bescherte Herr Graf uns einen informativen und kurzweiligen Abend.

 


Mit dem Stolpener Geschichtsverein den Wintersonntag vergolden

Februarsonntage sind meist kalt, manchmal wunderschön, manchmal trist. Wintersportler schätzen einen gut beschneiten Hang, die Stubenhocker eher eine gemütliche Couch. Zu unserer geplanten Wanderung am 21. Februar regnete es „cats and dogs“, wie man in England sagt. Wir entschlossen uns, die Gold- und Mineralien Erlebnisstätte in Berthelsdorf mit unseren PKW und großen Regenschirmen zu besuchen. Im Gasthof Erbgericht Berthelsdorf aßen wir gut zu Mittag, danach besuchten wir das Goldmuseum, welches gleich hinter dem Haus, in einem ehemaligen Kuhstall eingerichtet wurde. Interessante Mineralien in gut gestalteten Vitrinen, Zeugen des Bergbaues im Hohwald und eine kompetente Führung ließen den Besuch für alle zum Erlebnis werden. So „vergoldeten“ wir uns diesen tristen Februarsonntag.  




Quelle: Homepage Gold- und Mineralien-Erlebnisstätte Hohwald