Mit dem Stolpener Geschichtsverein zum Steinbruchmuseum in Bischheim-Häslich bei Kamenz




„Feldspat, Quarz und Glimmer, die drei vergess ich nimmer....“, mit dieser Eselsbrücke haben wir früher die Bestandteile des Granits gelernt, ist dieses Gestein neben Basalt und Sandstein doch ein sehr wichtiger Teil unserer unmittelbaren Heimat. Wer aber weiß schon, mit welchen Methoden dieses sehr harte Gestein abgebaut und bearbeitet wurde, bevor es Straßen befestigte und Häuserfassaden zierte?

Ein Verein bei Kamenz hat alte Gerätschaften, Werkzeuge und Produktionslinien aus der jüngeren Vergangenheit gesammelt und aufgearbeitet und präsentiert auf sehr anschauliche Weise die Geschichte des Granitabbaues in der Lausitz.

Dieses Museum wollen wir
am 20. Oktober 2018 besuchen.

Wir laden dazu Mitglieder und Freunde sowie alle Interessierten recht herzlich ein. Wir benutzen unsere privaten PKW und bitten darum, Fahrgemeinschaften zu bilden. Wer einen Mitfahrplatz vermittelt bekommen möchte, sollte sich rechtzeitig bei mir melden.

Treffpunkt ist um 9.00 Uhr auf dem Parkplatz Ärztehaus in Stolpen, für 11.00 Uhr werden wir zur Führung erwartet. Im Anschluss können wir eine Wanderung zum Keulenberg machen oder in Pulsnitz zu Mittag essen. Das werden wir sicher vor Ort entscheiden. Empfehlenswert ist es, ein bisschen Proviant mitzubringen.


Wie immer freuen wir uns auf alte Bekannte, aber auch auf neue Gesichter.









Herbstliche Radtour zum Butterberg



Mit Städtebahn und Fahrradbus sei es kein Kunststück, eine Radtour zu machen. Diese liebevolle Witzelei konnten wir einige Male in diesem Jahr hören.
Nun, wir sind weder Radprofis noch Langstreckenradler, diesmal wollten wir ganz traditionell nur mit den Drahteseln unsere Heimat durchstreifen.

Die Hitze des Sommers war vorüber, als wir am 15. September 2018 an den Stadtscheunen in Stolpen starteten. Wir fuhren nach Bischofswerda und zum Butterberg.

Über Lauterbach und Weickersdorf erreichten wir Bischofswerda. Auf dem Marktplatz machten wir die erste Rast und fuhren dann zielgerichtet zum Butterberg. Dieser ist mit 385 m Höhe ein wenig beschwerlich, aber es lohnt sich. Oben befindet sich ein Aussichtsturm, ein kleines Tiergehege und ein sehr attraktives Restaurant. Zum Mittagessen besuchten wie aber die unweit liegende Jagdhütte mit einem fantastischen Blick in die Oberlausitz.

Dann ging es auf der Bischoflinie nach Rammenau und über Großharthau und das Wesenitztal nach Stolpen zurück.


Es wurde ein schöner Tag und alle hatten Freude an der Hundedame „Queen“.
 




 




Nach beendetem Umbau des Alten Amtsgerichts hatten wir in diesem Jahr wieder unser

Hofcafé zum Naturmarkt

eröffnet. Wir boten frisch gebrühten Kaffee, den berühmten Altstädter Zuckerkuchen, verschiedene Kuchen der Saison und ein lauschiges Plätzchen zum Entspannen.


Am Samstag, 8. September, gab es dazu auf unserer Bühne um 16:00 Uhr ein Stolpen-800-Spezial: „Mit Maus Alberich rund um Stolpen", Theatervorstellung der Grundschule Langenwolmsdorf.

und am Sonntag, 9. September, spielte von 14:30 bis 16:00 Uhr „The Perky Pollyvocs – Rhythm & Blues“, Western Swing Band.

 





Hofcafé zum Naturmarkt 2018

Unsere Jahresfahrt am 25. August



Wir hatten für uns in diesem Jahr ein Ziel gewählt, das uns von Sachsens Glanz zu Preußens Gloria führte. Mit Puttrich-Reisen ging es schon sehr früh am Morgen in die wunderschöne Stadt Potsdam.

Bei einer Stadtrundfahrt erkundeten wir die barocke Altstadt Potsdams und bewunderten die imposanten Schlösser mit ihren liebevoll angelegten Gärten. Mit einer kompetenten und freundlichen Reiseleitung besuchen wir die berühmten Terrassen von Sanssouci und entdeckten das Holländische Viertel und die Russische Siedlung.

Wir danken allen freundlichen Mitfahrern und dem Busunternehmen für die schöne Reise.




Bildquelle: Wikipedia, Autor: Mbzt







 

Impressionen »Stolpen 800«










 

Radtour zum Hohen Schneeberg


Der Stolpener Geschichtsverein hatte auch 2018 eine Radtour nach Tschechien im Plan. Wir fuhren am Samstag, dem 12. Mai 2018, mit der Städtebahn nach Pirna und von dort mit dem Fahrradbus bis an den Sneznik, den Hohen Schneeberg, der mit 723 m die höchste Erhebung des Elbsandsteingebirges ist.





Alles begann mit einer kleinen Fahrradpanne, die sich aber dank freundlicher tschechischer Hilfe rasch beheben ließ.

Nun ging es recht steil bergan, die Räder wurden geschoben, aber bald wurden wir mit einem Ausblick von der „Dresdner Aussicht“ belohnt. Unser Dresden lag etwas im Dunst, aber die Berge des Elbsandsteingebirges lagen uns majestätisch zu Füßen.

Es folgte ein moderater Weg nach oben bis zum Aussichtsturm. Unser Blick ging dann zur anderen Seite in Richtung Decin und ins Böhmische Becken.

Nach einem guten Bier und einer zünftigen Knoblauchsuppe, die sich die Mutigsten leisteten, fuhren wir am Hotel Schweizerhaus vorbei in Richtung Krippen. Wir fanden lauschige Plätze für unser Picknick, überwanden nochmal einen steilen Aufstieg und genossen dann die Abfahrt ins Elbtal.

Ab Krippen folgen wir dem Elberadweg bis Rathen, wo wir den Zug bis Pirna und den Anschluss nach Stolpen erreichten.

Es war ein wunderschöner Tag mit netten Mitfahrern, tollem Wetter und vielen interessanten Erlebnissen. Danke allen Teilnehmern!

 





 

 

»Alles freuet sich und hoffet, wenn der Frühling sich erneut.«

Friedrich Schiller





Nach den kalten Wintertagen erwachte die Natur in diesem Jahr mit atemberaubender Geschwindigkeit. So konnten wir unsere traditionelle Kräuterwanderung am Samstag, dem 21. April bei strahlendem Sonnenschein und fast sommerlichen Temperaturen durchführen. Carmen Trojahn zeigte und erklärte uns die Schätze der Wiesen und Felder. Wir freuten uns über die rege Beteiligung und das Interesse der zahlreichen Besucher. Besonders erfreut waren wir über die jungen Leute, die mit Kind und Kegel unserer Einladung gefolgt waren.

Wie üblich ging die kleine Wanderung entlang der „Hohle“ zum alten Sportplatz. Dort ernteten wir die begehrte Kresse und kosteten von Carmens leckeren Quarkbroten. Mit guter Laune, frischen vitaminreichen Kräutern und guten Erfahrungen wurde es eine wunderschöne vorsommerliche Begegnung.

Wir danken allen Teilnehmern und besonders der sachkundigen Kräuterfrau.



Treffpunkt Festumzug





Am Samstag, 24. März 2018, trafen wir uns zur Vorbereitung für den großen Festumzug.

Da wir in unserem Bild "Wende 1989" so authentisch wie möglich bleiben wollen, haben wir uns an historischen Fotos von der großen Stolpener Demo am 12.12.1989 orientiert. Mit ein bisschen Übung gelangen die Transparente wie in alten Zeiten.

Nun suchen wir noch viele Teilnehmer für den Umzug am 10. Juni 2018.







Der Stolpener Geschichtsverein auf Heimat-Entdeckertour
am Sontag, 25. Februar 2018

 

 

Sebnitz, die Stadt der Kunstblumen, kennen viele von uns vom Durchfahren mit dem Auto, wenn man mal günstig tanken will. Dabei hat diese Stadt viel mehr zu bieten. Deshalb ließen wir das Auto mal zu Hause und erlebten einen winterlichen Sonntag in der Blumenstadt mit Bus, per Fuß und mit wachen Augen. In Sebnitz besuchten wir gemeinsam die Ausstellung „Deutsche Kunstblume“.

Beim Anblick der „Blümeleien“ wurden manche Erinnerungen wach. Die eintönige und mühevolle Arbeit gab es, oft als Heimarbeit, auch in Stolpen. Unser Rundgang führte vom Eisenkeller über die Schaumanufaktur zum Musterzimmer und zum Verkaufsraum. Im Gasthaus „Zum Schmuggler“ direkt am Markt konnten wir uns stärken und aufwärmen, bevor wir uns auf dem „Blümelpfad“ einige stattliche Bürgerhäuser im Stil der Gründerzeit ansahen. Diese Gebäude waren früher die Blumenfabriken, die heute teilweise gut erhalten, teilweise verfallen sind.







Für die Beteiligten war dieser kalte Sonntag ein Ausflug in unsere Heimatgeschichte, der allen gut gefallen hat.

 

 




Unsere Jahreshauptversammlung 2018


fand am Samstag, 27. Januar 2018 in der »Puppenstube« im Landhotel Helmsdorf statt.